Kunst

Künstlerisches Erleben und Lernen

findet auf vielen Ebenen statt: Im Klassenunterricht, Wahlpflichtunterricht, Projekten und Angeboten der Therapie. Lerngegenstände und Erfahrungsbereiche bieten sich vielfältig und kompetenzorientiert an bei der Produktion und Rezeption von  Bildern, Objekten, Kunstwerken, Architektur, Design, sowie räumlicher und farbiger Gestaltung, grafischer und textiler Gestaltung, Gestaltung mit technisch-visuellen Medien.

 

Ein Beispiel aus dem Wahlpflichtunterricht:

Am Mittwoch in der 1. und 2. Stunde findet die Malwerkstatt statt. Hier geht es um einen spielerischen Umgang mit gestalterischen und kreativen Techniken. So malen wir mit unterschiedlichen Farben und Werkzeugen, z.B. mit den Händen, Pinseln, Kreiden, mit Kleisterfarben, Spachteln oder Rollen.

Malwerkstatt1

Dabei werden Schüler mit Handicap mit Hilfsmitteln ergotherapeutisch unterstützt, damit sie möglichst selbständig arbeiten können. Es geht um die Entwicklung von Kreativität und persönlichem Ausdruck, allein und in der Gruppe. Hier fließen Ideen der Kunsttherapie mit ein. Jede Arbeit wird als eigener Ausdruck gewertschätzt. Die Schüler erfahren Selbstwirksamkeit  und entdecken eigene Ressourcen. Und das Ganze mit Spaß und Begeisterung!

Malwerkstatt2

Ein weiteres künstlerisches Angebot ist das Ausdrucksmalen nach Arno Stern. In einem speziell eingerichteten Atelier wird hier gemalt ohne Thema, ästhetische Bewertung oder Interpretation. So kann der universelle Formenschatz entdeckt werden. Dies unterstützt eine umfassende Entwicklungsförderung.

Therapie_Malen
 
Aktuell:

Veranstaltungshinweis

 

KUNSTPIONIERE in der Galerie der Schlumper

 

Wie still ist ein Stillleben? – Blitzausstellung der KUNSTPIONIERE

 

„Macht ein Stillleben wirklich keine Geräusche? Und sind die Gegenstände in einem Stillleben wirklich alle tot? Oder gibt es vielleicht doch etwas Leben und ganz leise Töne? − Und kann eine Achterbahn zum Stillleben erklärt werden, wenn der Freizeitpark geschlossen hat und alle Gäste verschwunden sind?“

Diese und weitere Fragen zum Stillleben, stillen Leben oder Leben ohne viele Worte stellten sich Schülerinnen und Schüler der  Klasse 9b der Schule Hirtenweg anlässlich der aktuellen Ausstellung der Galerie der Schlumper.

Dabei forschten und arbeiteten die jungen Kunstschaffenden im Rahmen des Kunstprogramms KUNSTPIONIERE und entwickelten eigene künstlerische Positionen. Ausgewählte Ergebnisse wie Forscherbücher, Objekte, Installationen und bearbeitete Fotos werden in einer Blitzausstellung präsentiert.

KUNSTPIONIERE ist ein neuartiges Kooperationsprojekt zwischen Hamburger Schulen und Kunstinstitutionen. Ziel des Projekts ist es, jungen Menschen eine forschende und kreative Auseinandersetzung mit aktueller Kunst zu ermöglichen. So entdecken Schülerinnen und Schüler eine Ausstellung und werden anschließend selbst zu Forschern, Reportern, Vermittlern und Künstlern.

 

Dazu laden wir alle Interessierten herzlich ein am:

Donnerstag, 29. März 2018, 10.30 bis 12.30 Uhr (Eröffnung mit Schülern)

von 16 bis 19 Uhr ist die Galerie regulär geöffnet und die Arbeiten der Kunstpioniere können noch besichtigt werden.

 

Wir danken für die Förderung durch die Behörde für Schule und Berufsbildung und der Galerie der Schlumper.

 

Galerie der Schlumper

Marktstrasse 131

20357 Hamburg